2. Auflage des Buches “KI in Organisationen” erschienen
Künstliche Intelligenz ist nicht einfach eine weitere Technologie im Werkzeugkasten der Organisation. Sie kommuniziert menschenähnlich, kann eigenständig handeln und wird in Organisationen zunehmend wie ein Mitglied des Teams wahrgenommen.
Gleichzeitig kann sie keine Verantwortung übernehmen, haftet nicht und verfügt – ohne externe Vorgaben – weder über eigene Intentionen noch über ein eigenes moralisches Urteilsvermögen. Wie Menschen produziert sie überzeugende Ergebnisse, die jedoch nicht immer belastbar sind. Allerdings tut sie dies mit einer Geschwindigkeit und Skalierbarkeit, die jede bisherige Technologie übertrifft.
KI überschreitet mühelos Bereichsgrenzen, Hierarchieebenen und etablierte Compliance-Strukturen. Sie entwickelt sich schneller, als viele Organisationen Schritt halten können, und wirft rechtliche, gesellschaftliche und ordnungspolitische Fragen auf, deren Dynamik sich unserer Kontrolle zunehmend entzieht.
Mit diesem Buch klären wir die zentralen Begriffe und Konzepte von KI-Systemen, zeigen, was sie leisten können, wo ihre Grenzen liegen und wodurch sie sich grundlegend von Menschen und klassischen Maschinen unterscheiden.
Das Buch bietet einen fundierten Überblick über die technischen, organisatorischen, rechtlichen und kulturellen Herausforderungen, die mit der Einführung von KI verbunden sind.
Es behandelt vor allem auch die Frage, wie Organisationen geführt und gestaltet werden müssen, wenn KI zu einem selbstverständlichen Teil der Wertschöpfung wird. Welche bewährten Prinzipien und Praktiken tragen weiter? Welche verlieren ihre Wirksamkeit? Und was kommt an ihre Stelle?
Dort finden sich dann praktische Anregungen, neue Organisations- und Führungsideen, Beispiele und Vorlagen, mit denen das Buch Orientierung für eine Zukunft gibt, die bereits begonnen hat.